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Inhaltsverzeichnis


Barcamps, Hackathons, Book Sprints

Communities bilden, gemeinsam ein Handbuch schreiben und mehr

Veranstaltungsformate wie Barcamps sind keine modischen Spielereien. Vielmehr sind es zeitgemäße und effektive Formate: Sie helfen Communities mit einem gemeinsamen Thema dabei, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und kollaborativ zu arbeiten. Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstalter*innen die Formate richtig verstehen und einsetzen.

Helene Brinken und Lambert Heller erklären in einem Statement Talk zur re:publica 21, wie an der TIB Book-Sprint-Projekte durchgeführt werden.

Sie wollen als Einrichtung aus Bildung, Wissenschaft, Kultur oder als NGO das Abenteuer der agilen Peer-to-peer-Wissensproduktion wagen? Ich zeige Ihnen, wie es geht, finde die passende Unterstützung für Sie, oder gehe vielleicht sogar erste Schritte mit Ihnen gemeinsam. 


Open Access, Social Media, Citizen Science

Das kleine 1×1 öffentlich zugänglicher Wissenschaft im Netz

Heute ist oft vom Umbruch der Wissensgesellschaft die Rede – und in diesem Zusammenhang auch von der Erwartung an Forschende, selbst direkt mit neuen digitalen Öffentlichkeiten zu kommunizieren, von Preprints und Open Access bis hin zu Twitter, Twitch-Livestreams und Citizen Science.

In einem kurzen Gespräch mit Wikimedia Deutschland (2015) über die zunehmende Bedeutung von Open Access und Preprint Repositories

Haltung und Handwerkszeug dazu werden in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses oft noch nicht systematisch und praxisnah vermittelt. Ich habe für Summer Schools der Leibniz-Gemeinschaft, parteinahe Stiftungen und in verschiedenen anderen Zusammenhängen zahlreiche kurze Einführungen und Workshops zu diesen Themen gegeben, auf Deutsch und auf Englisch. Ich spreche gern mit Ihnen über den Ausbildungsbedarf an Ihrer Einrichtung zu Themen wie Openness und Wissenschaftskommunikation. Zudem kann ich Ihnen helfen, die passende Unterstützung zu finden.


Bitcoin, Blockchain, Self-Sovereign Identity

Warum wir das Decentralized Web brauchen, und was uns dorthin bringt

Zwischen Hype und Verdammung bleibt heute leider nicht viel Raum, um nüchtern nachzuvollziehen, was genau das Neue an Bitcoin und Blockchain ist, dass das Neue zugleich das Alte ist – die Entwicklung neuer offener Protokolle, ohne die das Internet nicht geworden wäre, was es heute ist -, und Blockchain keineswegs das Ende der Geschichte des Internets ist. Letzteres ist beispielsweise am SAFE Network zu erkennen, einem radikalen Dezentralisierungs-Ansatz ohne Blockchain.

Erklär-Video über Bitcoin, Blockchain und Self-Sovereign Identity, 2021

All dies gilt es zu verstehen, um reflektierend am Diskurs über Dezentralisierung teilzunehmen, und die Zukunft des Netzes mitzugestalten. – Durch unsere von der EU-Kommission geförderten Blockchain-Projekte an der TIB nehmen wir aktiv an dieser Entwicklung teil, insbesondere zu Self-Sovereign Identity durch Verifiable Credentials. Nicht zuletzt durch zahlreiche Vorträge im In- und Ausland habe ich zu diesem Thema in den vergangenen Jahren Position bezogen.


Open Science Lab, Drittmittel, Praxistransfer

Das Open Science Lab an der TIB

Die digitale Öffnung von Wissenschaft und Kultur hängt von der kontinuierlichen Entwicklung neuer Werkzeuge und Methoden ab. Die verbindliche und offene Kollaboration entlang realer Anwendungsfälle mit Communitys in Wissenschaft, Kultur und deren Infrastrukturen sind für uns der Schlüssel zum Transfer neuer Methoden und Werkzeuge in die Praxis.

TIB Open Science Lab

Das ist die Mission des 2008 von Ina Blümel und mir gegründeten Open Science Labs an der TIB in Hannover. Sprechen Sie mich an, wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie in unseren Drittmittel- und Auftragsprojekten (u.a. finanziert von der DFG sowie von Bundesministerien) der Transfer von “Openness” in die Praxis gelingt. Wir engagieren uns traditionell stark in der Aus- und Weiterbildung, indem wir kontinuierlich Praktika und Hausarbeiten im Open Science Lab betreuen. (Einige aktuelle Themenangebote von uns und anderen Gruppen an der TIB finden Sie hier.)


Zur Person, Biografie, Mitgliedschaften

Lambert Heller – im Profil

Lambert Heller (*1972) ist Leiter des Open Science Lab an der TIB, des Leibniz Informationszentrums Technik und Naturwissenschaften, in Hannover.

Lambert Heller studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie in Bremen und Hannover, und absolvierte ein Bibliotheksreferendariat an der FU Berlin (einschließlich eines postgradualen Masters in Library and Information Science an der HU Berlin). Nach beruflichen Stationen in Münster und Berlin, und fünf Jahren als Fachreferent für Wirtschaftswissenschaften, gründete er 2013 zusammen mit Ina Blümel das Open Science Lab an der TIB. Er ist regelmäßig als Gutachter unter anderem für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie für den Deutschen Bibliothekartag tätig, und ist in mehreren Editorial Boards aktiv, u.a. dem der Buchreihe Medien in der Wissenschaft. Er hält international Vorträge auf Einladung u.a. des Goethe-Instituts sowie der Berufsvereinigungen ICSTI und NFAIS, veröffentlicht in Fachzeitschriften, berät als Advisor u.a. die ISCC Foundation, und ist Mitglied der bibliothekarischen Berufsverbände BIB und vdb, der Gewerkschaft ver.di, sowie des freien Internetradios ByteFM. Und er schreibt täglich als @Lambo bei Twitter.


Medien, Interviews, Berichterstattung

Lambert Heller – in den Medien (Auswahl)

Lambert Heller im Interview mit dem NDR über den Kulturdaten-Hackathon Coding da Vinci 2020 in Niedersachsen
Bericht bei Netzpolitik.org über digitale Öffnung und Bibliotheken, mit Statements von Lambert Heller (2020)
Lambert Heller in einem Beitrag von Nature Index, 2019 („A love letter to your future self“: What scientists need to know about FAIR data)

Kontakt

Sie erreichen mich unter lambert.heller@posteo.de.